RAUM UND DESIGN

Friedrich Vordemberge-Gildewart geht 1919 an die Kunstgewerbeschule Hannover. Es ist eine Zeit des Aufbruchs. Hannover ist Treffpunkt der Avantgarde. Künstler wie Kurt Schwitters oder die damals neu gegründete Kestnergesellschaft bieten den jungen Künstlern eine öffentliche Plattform. Die Zugehörigkeit Vordemberge-Gildewarts zur Künstlergruppe ‚De Stijl‘ wird in den Ausstellungen ebenso verdeutlicht, wie sein Einfluss auf die heute als ‚Konkrete Kunst‘ bezeichnete Kunstrichtung.

 

Szenarium
Russ.Avantgarde_Rodtschenko.jpg Alexander Rodtschenko: Runder Anstecker, 1923-1926  Silber, Email, Guilloche, 0,9, x 1,9 cm  SEPHEROT Foundation (Liechtenstein)  © VG Bild-Kunst, Bonn 2014  © SEPHEROT

24. Juli - 30 August 2014

STADTBIBLIOTHEK OSNABRÜCK, VORDEMBERGE-GILDEWART-HAUS

Ausstellung "Margaret Camilla Leiteritz - Bauhauskünstlerin und Bibliothekarin"

 

Die Stadtbibliothek Osnabrück präsentiert vom 24. Juli bis 30. August die Ausstellung Margaret Camilla Leiteritz – Bauhauskünstlerin und Bibliothekarin“. Ein zweiter Teil der Schau ist imVordemberge-Gildewart-Haus vom 24. Juli bis 12. August zu sehen. Zur Eröffnung am 24. Juli um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek führt ein Vortrag von Dr. Heinrich P. Mühlmann von der Margaret Camilla Leiteritz Stiftung im HeinrichNeuyBauhausMuseum, Steinfurt-Borghorst, in die Ausstellung ein. Im Anschluss bietet der zweite Teil der Ausstellung im Vordemberge-GildewartHaus die Möglichkeit zum Gespräch.

 

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der „gemalten Diagramme“ der Künstlerin Margaret Camilla Leiteritz, die ausgehend von der Ästhetik der Diagramme technischer Publikationen die akribische Welt der Bibliothekarin mit dem Kosmos der Künstlerin verschmelzen lassen. Margaret Camilla Leiteritz, die der Künstlergeneration Friedrich Vordemberge-Gildewarts angehörte, verbindet mit diesem vor allem ihre ausgeprägte abstrakte Denkweise und ihre Vorliebe für nicht gegenständliche Motive.

 

Im Jahr 1928 geht Margaret Camilla Leiteritz im Alter von 21 Jahren ans Bauhaus nach Dessau, wo sie bei Hinnerk Scheper ihre Ausbildung in Wandmalerei erhält. Ihr Besuch der freien Malklassen bei Kandinsky und Klee prägten sie in besonderer Weise. 1932 kehrt sie nach Dresden zurück, wo sie als Bibliothekarin an der Bibliothek des Kunstgewerbemuseums tätig ist. In ihrer Freundschaft mit den Meisterschülern von Otto Dix, Wilhelm Dodel und Curt Querner kann sie in einer Zeit, in der  das prononciert avantgardistische Bauhaus verschwiegen werden musste, in künstlerische Dimensionen entfliehen. Der Krieg zerstört die Existenz, alle Arbeiten gehen im Bombenhagel unter. Der Neuanfang nach dem Krieg gelingt als Bibliothekarin an einem verfahrenstechnischen Institut der Universität Karlsruhe. Durch ihre fundierte Bibliothekarsausbildung und den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht, den sie am Bauhaus unter der Leitung von Hannes Meyer erhalten hatte, gehen ihre Kompetenzen weit über die Verwaltung des Buchbestandes hinaus.

 

Veranstalter sind das Literaturbüro Westniedersachsen und die v-g-Initiative Osnabrück in Zusammenarbeit mit der MCL-Stiftung, dem Projektbüro im städtischen Fachbereich Kultur und der Stadtbibliothek Osnabrück.

 

Fyler Einladung "Margaret Camilla Leiteritz - Bauhauskünstlerin und Bibliothekarin"
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25. Mai 2014

FELIX-NUSSBAUM-HAUS/KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Letzte Führung durch die Ausstellung "für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung"

 

Die Ausstellung "für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung, die rund 110 Werke der russischen Avantgarde präsentiert, ist nur noch bis zum kommenden Sonntag, 25. Mai,  im Felix-Nussbaum-Haus zu sehen. Anschließend zieht sie weiter in das Museum de Fundatie in Zwolle/Niederlande, wo sie ab dem 7.Juni gezeigt wird.

Am 25. Mai, dem letzten Ausstellungstag, gibt es noch einmal die Möglichkeit, an einer öffentlichen Führung teilzunehmen. Um 11.30 Uhr wird die Führung auf russisch und um 15 Uhr auf deutsch angeboten, der Eintritt kostet 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro, und zusätzlich 2 Euro für die Teilnahme an der Führung. Treffpunkt ist die Museumskasse, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Angebot für Kinder:

Auch an diesem Sonntag findet die"Offene Sonntagswerkstatt" im Akzisehaus jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Dieses kostenfreie Angebot für Kinder ab 7 Jahren findet parallel zu den öffentlichen Führungen für Erwachsene statt und bietet Kindern eine kreative Auseinandersetzung mit den spannenden Themen des Museums.

 

 

Ab Ostersonntag

FELIX-NUSSBAUM-HAUS/KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Führungen "für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung"

Die im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Für eine andere Gesellschaft. Vordemberge-Gildewart. 50 Jahre danach" im Felix-Nussbaum-Haus präsentierte Ausstellung "für den neuen menschen" versammelt rund 110 Werke der russischen Avantgarde der 1910er und 1920er Jahre, unter anderem Werke von Kasimir Malewitsch, Alexander Rodtschenko, Olga Rosanowa, El Lissitzky und vielen anderen.

Zu dieser Ausstellung werden ab Ostersonntag jeden Sonntag Führungen angeboten. An zwei Terminen werden zudem öffentliche Führungen in russischer Sprache stattfinden. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person, ermäßigt 3 Euro zuzüglich 2 Euro für die Teilnahme an der Führung. Treffpunkt ist die Museumskasse.

Führungen:
Ostersonntag, 20. April, 15 Uhr
Sonntag, 27. April, 15 Uhr
Sonntag, 4. Mai, 15 Uhr
Sonntag, 11. Mai, 15 Uhr
Sonntag, 18. Mai, 11.30 Uhr (Russisch), 15 Uhr (Deutsch): Internationaler Museumstag – Eintritt und Führung kostenfrei
Sonntag, 25. Mai, 11.30 Uhr (Russisch), 15 Uhr (Deutsch)

Angebot für Kinder:
Am Sonntag nach Ostern startet die "Offene Sonntagswerkstatt" im Akzisehaus jeweils von 14 bis 17 Uhr. Dieses kostenfreie Angebot für Kinder ab 7 Jahren findet parallel zu den öffentlichen Führungen für Erwachsene statt und bietet Kindern eine kreative Auseinandersetzung mit den spannenden Themen des Museums.

 

 

23. Februar 2014

FELIX-NUSSBAUM-HAUS/KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Impressionen von der Ausstellungseröffnung "für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung"

 

Am 23. Februar wurde die Ausstellung "für den neuen menschen" im Felix-Nussbaum-Haus eröffnet. Nach einer Begrüßung des Bürgermeisters der Stadt Osnabrück, Burkhard Jasper, schloss sich die Kuratorin der Sepherot Foundation Liechtenstein, Anastasia Degtyareva, mit einem Grußwort an. Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin Ludwig Museum Koblenz, führte in die Ausstellung ein. Die Kuratorin Alla Chilova, die die Ausstellung mitgeplant hat, fand ebenfalls einleitende Worte im Großen Saal des Felix-Nussbaum-Hauses.

 

11. Februar 2014

FELIX-NUSSBAUM-HAUS/KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Leihgaben aus der SEPHEROT Foundation Liechtenstein sind im Felix-Nussbaum-Haus eingetroffen

 

Rund 110 Werke der russischen Avantgarde, die ab dem 23. Februar im Felix-Nussbaum-Haus zu sehen sein werden, sind inzwischen in Osnabrück eingetroffen, sodass mit dem Aufbau der Ausstellung "für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung" angefangen werden kann.

Leihgaben aus der Sepherot-Foundation Liechtenstein nun im Felix-Nussbaum-Haus
Ausstellung „für den neuen Menschen“ wird aufgebaut
pm_2014_02_11.pdf
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23. Februar 2014

FELIX-NUSSBAUM-HAUS/KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Ausstellungseröffnung "für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung"


Am Sonntag, dem 23. Februar 2014, sind Sie um 11.30 Uhr im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, Großer Saal, herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen.

Die Begrüßung erfolgt durch den Bürgermeister der Stadt Osnabrück, Burkhard Jasper, das Grußwort  spricht die Kuratorin, Arts Management der SEPHEROT Foundation, Anastasia Degtyareva. Im Anschluss führt Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin Ludwig Museum Koblenz, in die Ausstellung ein. Für musikalische Begleitung sorgt Wladimir Krasmann am Klavier.

 

Um Rückantwort wird bis zum 17. Februar 2014 gebeten.

felix-nussbaum-haus@osnabrueck.de oder (0541) 323 2237

Flyer Einladung "für den neuen Menschen. RUSSISCHES AVANTGARDE-DESIGN: IDEEN, ENTWÜRFE, GESTALTUNG
Einladung_für den neuen menschen.pdf
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23. Februar 2014 - 25. Mai 2014

FELIX-NUSSBAUM-HAUS/ KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

"für den neuen menschen. Russisches Avantgarde-Design: Ideen, Entwürfe, Gestaltung"

 

Das Felix-Nussbaum-Haus präsentiert erstmals in Westeuropa einen Überblick über selten gezeigte Arbeiten der Pioniere der russischen Avantgarde. Alexander Rodtschenko, Kasimir Malewitsch, Lubov Popova, Alexandra Exter, Nicolai Suetin, Ilja Tschaschnik gehörten zu den herausragenden Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts in der jungen Sowjetunion. Sie begründeten den Suprematismus und den Konstruktivismus und wurden für das Bauhaus und De Stijl zu Vordenkern und Vorbildern.

 

Die Ausstellung zeigt ca. 100 Arbeiten, die die Blütezeit der russischen Avantgarde in den 1910er und 1920er Jahren in Russland dokumentieren. Zeichnungen, Collagen, Fotos, Buchillustrationen und Designobjekte vermitteln einen Eindruck der angestrebten allumfassenden Gestaltung der neuen Gesellschaft im Zusammenhang mit der russischen Revolution. Die Sepherot-Foundation stellt für die Ausstellung in Osnabrück einen Überblick aus der umfangreichen Sammlung zur Verfügung. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Museum de Fundatie in Zwolle.

 

Felix-Nussbaum-Haus/ Kulturgeschichtliches Museum

Lotter Straße 2

49078 Osnabrück

Tel.: 0541 323 2207

museum@osnabrueck.de

www.osnabrueck.de

 

Öffnungszeiten:

Dienstags bis Freitags: 11 bis 18 Uhr

Jeden ersten Donnerstag im Monat 11 bis 20 Uhr

Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr

 

Eintritt Erwachsene: 5 €, ermäßigt 3 €

Gruppen ab 12 Personen: 4 €

Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre frei

 

Folder "für den neuen menschen. RUSSISCHES AVANTGARDE-DESIGN: IDEEN, ENTWÜRFE, GESTALTUNG
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