KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

FRÜHER STÄDTISCHES MUSEUM

Vom 10.10. bis 14.11. 1920 organisierte die Osnabrücker Sektion des Dürerbundes im Städtischen Museum eine Kunstgewerbeausstellung, an der auch v-g teilnahm.  Das Ziel des Dürerbundes, das Echte, Schlichte, und Wahre in der Kunst zu pflegen, im Großen und im Kleinen eine harmonische Verbindung des Schönen mit dem Notwendigen und Nützlichen zu suchen, dürfte v-g bekannt gewesen sein.  Seine eingereichten Werke, deren Aussehen man heute nicht mehr rekonstruieren kann, reichten von Tapeten, Druckstoffen, Kalendern bis hin zu Entwürfen von Bibliotheksräumen, einer Kunsthalle und Grabmälern.

 

Bundespräsident Theodor Heuss und Vordemberge-Gildewart vor K199 in der Osnabrücker Ausstellung „künstlerisches schaffen- industrielles gestalten, 1956, aus Friedrich Vordemberge-Gildewart. Zum 100. Geburtstag, S. 86
Bundespräsident Theodor Heuss und Vordemberge-Gildewart vor K199 in der Osnabrücker Ausstellung „künstlerisches schaffen- industrielles gestalten, 1956, aus Friedrich Vordemberge-Gildewart. Zum 100. Geburtstag, S. 86

 

1956 präsentierte das Städtische Museum die überregional viel beachtete Ausstellung „ künstlerisches schaffen-industrielles gestalten – Künstler um die Tapetenfabrik Rasch“.  Die neuartige Ausstellungskonzeption zeigte Künstlertapeten zusammen mit Kunstwerken  und  setzte sie direkt mit ihnen in Bezug. Es entstand eine außergewöhnliche Ausstellung, die „Pionierarbeit auf dem Gebiet der Verbindung von Kunst und Tapete “ leistete. Auch v-g , der im Bild mit Bundespräsident Theodor Heuss vor seinem Werk K199 zu sehen ist, wurde  mit mehreren Gemälden und seiner für die Firma Rasch entworfenen Lotura-Tapete in der Ausstellung präsentiert.

 

 

Hinweis Cache:

Jemand hält den Schatz in seiner Hand.