STADTHAUS 1

FRÜHER STADTKRANKENHAUS

Stadtkrankenhaus Osnabrück, Haus 3A, Ostansicht, der Stadtbaurat-Lehmann, Juli 1931, Hochbauaumt (Städtische Denkmalpflege), aus Neues Bauen, S.57
Stadtkrankenhaus Osnabrück, Haus 3A, Ostansicht, der Stadtbaurat-Lehmann, Juli 1931, Hochbauaumt (Städtische Denkmalpflege), aus Neues Bauen, S.57

 

Das Stadtkrankenhaus, welches sich zur damaligen Zeit am Natruper-Tor-Wall befand, bedurfte Ende der 1920er Jahre dringend einer Erweiterung. Stadtbaurat  Lehmann, der entschiedener Befürworter des Neuen Bauens war, favorisierte einen Hochbau, der schließlich realisiert wurde und heute das Stadthaus 1 beherbergt. v-g, der in seiner Hannoveraner Zeit (1919-1936) unzählige Reliefs gestaltet hatte, erhielt 1928 den Auftrag, am neuen dreistöckigen Verbindungstrakt zwischen dem alten Gebäude und dem neuen Hochhaus, der Eingangsbereich und zugleich Durchfahrt werden sollte, die Pfeiler, Unterzüge und Fronten keramisch zu umkleiden. Diese wurden türkisblau lackiert. 1964/65 wurde der Haupteingang zum Wall hin verlegt und der Verbindungstrakt mit dem Relief abgerissen.

 

Stadtkrankenhaus Osnabrück, Tordurchfahrt mit keramischen Verkleidungen, 1928/1929, (B 33/1), aus Baugestaltung Museum Wiesbaden, S.31, © Museum Wiesbaden, Archiv Friedrich Vordemberge-Gildewart
Stadtkrankenhaus Osnabrück, Tordurchfahrt mit keramischen Verkleidungen, 1928/1929, (B 33/1), aus Baugestaltung Museum Wiesbaden, S.31, © Museum Wiesbaden, Archiv Friedrich Vordemberge-Gildewart
Stadtkrankenhaus Osnabrück, Haus 3A, Südansicht, der Stadtbaurat-Lehmann, Dezember 1928, Hochbauamt (Städtische Denkmalpflege), aus Neues Bauen S.56
Stadtkrankenhaus Osnabrück, Haus 3A, Südansicht, der Stadtbaurat-Lehmann, Dezember 1928, Hochbauamt (Städtische Denkmalpflege), aus Neues Bauen S.56

 

Hinweis Cache:

Verkehrsschilder sollte man nie übersehen.